Bei diesem besonderen Projekt in der Oberen Herrngasse in Schwäbisch Hall wurden mehrere beschädigte Hölzer eines denkmalgeschützten Gebäudes fachgerecht ausgetauscht. Arbeiten an historischen Gebäuden erfordern dabei nicht nur Erfahrung im Holzbau, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Vorgaben des Denkmalschutzes. Ziel ist es, die historische Substanz und den ursprünglichen Charakter des Gebäudes so weit wie möglich zu erhalten.
Auf den Bildern ist unter anderem der Einbau eines massiven Eichepfostens zu sehen. Dieser hat die beeindruckende Dimension von 30 × 30 Zentimetern bei einer Länge von vier Metern. Allein dieser Pfosten bringt – je nach Holzfeuchte – ungefähr 280 bis 320 Kilogramm auf die Waage.
Um den Einbau überhaupt handhabbar zu machen, wurde der Pfosten fachgerecht verplattet und mit einer traditionellen Verbindung ausgeführt. Genau solche Lösungen zeigen, wie wichtig handwerkliches Können und Erfahrung bei historischen Konstruktionen sind.
Ein Projekt, bei dem noch viel Arbeit vor uns liegt, das aber bereits jetzt zeigt, wie faszinierend und erfüllend traditionelles Zimmererhandwerk sein kann.




